Geschichtliches

Bereits 1847 erreichte die erste Eisenbahn von Ravensburg nach Friedrichshafen den See. Hierdurch begann in Oberschwaben eine verstärkte industrielle Entwicklung. Lokale Querelen verhinderten jedoch jahrzehntelang die Ost-West-Verbindung am Bodensee. Erst 1897 wurden sich Badener, Württemberger und Bayern schließlich über den Bau einer Bodenseegürtelbahn einig.

Baubeginn war 1899 und am 2.10.1901 konnte die Strecke eröffnet werden. Das "Aufnahmsgebäude", also der Bahnhof wurde damals für 30.250 Mark erstellt, hinzu kam das Bahnwartshaus sowie ein Abort- und Ökonomiegebäude. Der Bahnhof erhielt diverse Laderampen und Rangiergleise am Verladeplatz. Am Bau waren viele Italiener und Kroaten beteiligt, die teils im Dorf, teils in extra errichteten Baracken untergebracht wurden. Parallel entstand das "Gasthaus am Bahnhof" - der heutige "Gehrenbergblick".

Neben dem Personentransport war der Bahnhof auch für den Handel mit landwirtschaftlichen Gütern wichtig. 1937 wurde eine Obsthalle beim Bahnhof gebaut. Allerhand Gewerbebetriebe siedelten sich in Bahnhofsnähe an. Ab den 1950er Jahren begannt dann die Abstufung bei Personen- und Güterverkehr bis zur kompletten Schließung 1988. Im Jahr 2003 wurde in Kluftern als Haltepunkt der Regionalbahn Radolfzell - Friedrichshafen wieder in Betrieb genommen... sie rollen und vor allem sie halten wieder - die Züge in Kluftern.

Die Renovierung

Schon der Ausbau alter Installationen, die Beseitigung sämtlicher Putze, das Abbeizen der schönen Holztreppe brauchte unzählige Stunden.

Sigrid Merz
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